So wie letztes Jahr auch stand die zweite Woche ganz im Zeichen von Training.

Schon am Montag ging´s los mit einem Nachmittag bei Sara & Mike. Netterweise war auch die Kirsty Cousins mit dabei - zuerst mit einem jungen, dann mit ihrem Arrrriba, der Hoffnung für 2014/15.

Zauntraining mit anschießendem Walk-Up am Stoppelfeld für die Youngsters - Sugarbeet für die Großen. Marking und Lines werden langsam besser, die Hunde sind geistig jetzt auch angekommen.

Leider goss es bald in Strömen, die Trainingseinheit wurde daher in Saras Küche bei Tea und Biscuits theoretisch zu Ende geführt. Nach ein paar netten Anekdoten aus der Trial-Szene und einem ehrfurchtsvollen Blick in die Hall-of-Fame mit den ganzen FTCH-Zertifikaten macht klar, dass hier "richtig" Wasser gekocht wird. 

Am Dienstag stand ein Ausflug an die Küste am Programm. Shopping, Strandpromenade, Fish&Chips. Am Abend noch ein wenig die schnurgeraden und ewig langen Gräben zwischen den Feldern für Linings genutzt - ja nicht zu viel tun. Kräfte sparen. Der Mittwoch würde anstrengend genug werden.

Und so war es. Ein ganzer Tag bei Kevin und Peter von Highseas Gundog Training. Dort wurde alles aufgeboten, was die Trainingsindustrie so zu bieten hat. Launcher in allen Variationen, Bumper Boys, Bang Box für beschossene Blinds, Rabbit Pen, hüfthoher Bewuchs usw. Für den Schädling fast ein wenig zu viel des Guten - für die Kitty grad recht. Hat sie super gemacht, die Jungmama.

Bezeichnend die Abschlussübung. In der ging´s zuerst grad über´s Wasser, dann versetzen nach links - ohne Sicht auf den Hund über zwei Zäune auf ein Blind - a bit to much für den Blonden und mich, da haben wir dann ein wenig geschwindelt und ich bin runtergelaufen, bis ich den Buben wieder gesehen habe. Der Kevin hat das mit einem breiten Lächeln quittierte - na ja ... ich später dann auch. 

Der folgende Ruhetag war mehr als nötig. Bummeln und noch mehr Shopping am Vormittag, Privattraining für Carola und Scotty am Nachmittag. Der Rest hatte Pause. Außer der Piper natürlich. Die war noch immer nicht müde.

Alles geht ja irgendwann mal zu Ende - so auch unser UK2014. Zum Abschluss gab es aber noch einmal ein Trainings-Highlight draußen in den Meadows. Ein echt cooles Gelände, weil sich bei Flut breite Wasserarme bilden und man zwischen den Inseln hin und her arbeiten kann - vorausgesetzt, man kann mit dem Launcher zielen, aber das kann er, der Mike.

Begleitet wurden wir von Sara, Kirsty und der wunderbaren Jenny Hanky. Supernette Damen ohne jegliche Starallüren, obwohl alle schon mehrfach auf der Championship gestartet sind. Mir persönlich hat dieses Training am besten gefallen. Lockere Atmosphäre, coole Aufgaben. Etwas weniger Stress, dafür mehr Erfolg. Super Set-Up der Herren Tallamy und Chesser - dankeschön !

Danach war aber endgültig Schluss. Alle Kraft und Energie verbraucht. Mensch und Hund tot. Trainingstechnisch zumindest. Egal ob mit oder ohne Red Bull. Nur eine, eine wollte immer noch nicht müde sein. Dreimal dürft ihr raten wer. 

UK2014 ist Geschichte. Eine wunderbare Zeit ohne Unfall, Streit oder sonstigen unnützen Dingen. Danke Dir Bianca und Stella, Danke Dir Carola. Und Danke den Hunden. Ruby, Kitty, Piper, Scotty, Glen und Shady. Ihr habt brav in Auto und Trailer ausgeharrt, habt euch gegenseitig nicht aufgefressen, seid nicht abgehauen und habt nur ab und zu ein wenig gebellt. Wesenstest aus meiner Sicht bestanden.

Mit einer Woche Abstand zu den Strapazen der Reise und des Ankommens, Auspackens, Saubermachens und einer Woche Büro denk ich mir beim Durchschauen und Bearbeiten der Bilder - ich möcht am liebsten gleich wieder hoch. Blöd, dass der Pensionskontobescheid der gestern gekommen da so gar nicht mitspielt. Leider.