Einmal mehr geht unsere Dank an das Team der Landesgruppe rund um den Wolfi. Alle waren wieder dabei: die Helga und ihr Peter, die Gabi, der Robert und der Herbert, der Viktor und der Werner.

Es gab genug zu tun - von der ersten Wildaufnahme für die Youngsters über´s gesamte BLP-Programm bis hin zum abschließenden Dummy-Trial-Einstieg.

Genug zu tun hatten sicher auch der Wolfi und der Werner. Die haben gefühlte 750km Wald- und Wiesenschleppe gezogen. Der Chef der Landesgruppe und der Vizepräsident des ÖRC - auch nicht schlecht, oder ?

Heuer durften wir nach Absolvieren einer Station selbständig mit der nächsten weitermachen. Das hatte den Vorteil, dass man Dinge, die schon gut klappten rasch abhaken und dafür länger an seinen Baustellen arbeiten durfte. Fand ich gut - Zeit zum Besprechen und Lachen gab es in der Mittagspause und beim Kaffee eh genug.

A bissl was anderes als reines Dummy-Training ist das jagdliche Training ja schon. Die Aufregung ist um einiges größer, die Anforderungen an Hund und Mensch sind andere. 

Da ist es schon gut, dass unsere Damen und Herren Trainer wissen was sie tun, weil bei der Arbeit mit Wild kann gerade beim Junghund ja schnell auch was daneben gehen, was später nur mehr schwer bis gar nicht mehr zu korrigieren ist. 

Und wie der Robert zu Beginn sagte: das Arbeiten mit Wild - wenn auch tot und aus dem Kühlschrank - verdient einen gewissen Respekt vor der Kreatur. Im Vordergrund steht nicht der Spaß und Zeitvertreib, sondern die Vorbereitung auf ein Leben als Jagdhund.

Und mit Verlaub, da ist es jetzt akademisch darüber zu diskutieren, ob der Retriever ein Jagdhund ist oder nicht. Wenn er bei einer Jagd eingesetzt wird, ist er einer - fertig.
Meine Meinung.